DNS und Verbindungsaufbau

Zuerst wird der Domainname aufgelöst. Öffentliche Zieladressen werden vor dem Verbindungsaufbau geprüft; lokale und reservierte Netze sind ausgeschlossen. Die angezeigten A- und AAAA-Adressen sind DNS-Daten. Nur die ausdrücklich genannte Ziel-IP wurde tatsächlich verbunden.

Der Resolverweg gehört zur gemessenen DNS-Dauer. Dein Browser kann über einen anderen Resolver und einen anderen Provider zu anderen Ergebnissen kommen. Es wird kein bestimmter geografischer Probe-Standort behauptet, wenn er nicht durch die aktuelle Hostingkonfiguration bestätigt ist.

HTTP, TLS und Weiterleitungen

Der Check verbindet sich mit einer geprüften Zieladresse und wertet die HTTP-Antwort aus. Bei HTTPS werden Zertifikat und Hostname validiert. Zertifikatswarnungen werden nicht umgangen. Jedes Weiterleitungsziel wird erneut auf zulässige Adressen geprüft.

HTTP-Fehler bedeuten, dass eine Instanz geantwortet hat. DNS-, TLS- und Transportfehler betreffen andere Schichten. Auch ein HTTP 200 beweist nicht, dass Anmeldung, JavaScript oder sämtliche Funktionen der Website arbeiten.

Antwortzeiten und Historie

Quick Check prüft Erreichbarkeit, TLS und Redirects. Deep Check ergänzt Informationen aus Antwort-Headern. Die TTFB wird ab Beginn der HTTP-Anfrage gemessen und enthält in dieser Darstellung TCP und TLS; sie ist keine isolierte Rechenzeit der Anwendung.

Historien bestehen aus tatsächlichen Einzelprüfungen. Lücken sind keine bestätigte Uptime und kein Ausfall. Messdauer und Ergebnis können von Netzpfad, Serverlast, Weiterleitungen und Timeouts abhängen.

Internet Pulse und Crowd-Signale

Pulse bündelt Prüfaktivität und verfügbare Störungshinweise. Ein Traffic Spike beschreibt erhöhte Aktivität, keine bestätigte Störung. Ein Outage Signal verbindet beobachtete Fehler mit Aktivität und bleibt ein Signal aus den vorhandenen Daten.

Netzkennungen dienen der Begrenzung mehrfacher Aktivität; sie sind keine Zählung eindeutig identifizierter Menschen. Mehrere Nutzer können einen Anschluss teilen. Crowd-Meldungen sind Nutzerangaben und ersetzen keine technische Messung. Die konkrete Aggregation und Schutzlimits verhindern nicht jede Verzerrung.

Datenschutz und Verantwortung

Es gibt kein dauerhaftes Monitoring jeder eingegebenen Domain. Checks starten durch Nutzeraktionen. Private Systeme und interne Adressen werden nicht geprüft. Für Details zu Speicherung, Dienstleistern und Aufbewahrung gilt die Datenschutzseite.

Die Inhalte erklären technische Zusammenhänge. Sichtbare Datumsangaben werden bei inhaltlichen Änderungen gepflegt und sind kein täglich erzeugtes Frischesignal. Verantwortlich ist der im Impressum genannte Betreiber; es werden keine Expertenprofile oder unabhängigen Prüfungen vorgetäuscht.

Häufige Fragen

Kann ein Check „weltweit down“ beweisen?

Nein. Dafür reichen ein Messpunkt und ein Zeitpunkt nicht aus.

Warum stimmen Browser und Check nicht überein?

Netz, Resolver, IP-Familie, Cookies, Bot-Schutz und Zeitpunkt können sich unterscheiden.

Sind Crowd-Meldungen bestätigte Ausfälle?

Nein. Es sind ergänzende Hinweise, die zusammen mit echten Messungen und deren Grenzen einzuordnen sind.

Technische Referenzen